Die Generation Y beschäftigt viele Arbeitgeber. Wie tickt Sie? Was will die Generation Y? Was ist diesen jungen Menschen wichtig? Wie können wir das erreichen. Hier finden Sie eine Umfrage, die wir mit circa 300 Studenten durchführten.

Aber zunächst einmal, wer sind die Studenten des MTP? Im Durchschnitt sind wir zwischen 20 und 25 Jahren, ca. 80% studieren im Bereich Wirtschaft und zu 70% Bachelorstudenten.

Der Student von heute – Die Generation Y

Was ist den Studenten wichtig in ihrem Leben? Absolut wichtig sind Familie, Freunde und danach Bildung. Danach folgen erst Geld, Urlaub und sichere Perspektiven.

Die meisten Studenten wohnen in einer WG (34%) oder in einem Ein-Personen-Haushalt (24%) und benötigen durchschnittlich ca. 600€ – 800€ pro Monat.

Über 90% Stimmen der Aussage zu, dass das Studium als Voraussetzung für einen guten Job gilt. Von einem Großteil wird es als Chance fürs Leben und als schönste Zeit des Lebens gesehen. Die wenigsten sehen es als notwendiges Übel an.

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Wie könnte der zukünftige Arbeitgeber sein?

Wenn es um das Thema Karriere geht wissen die Studenten genau, welche Informationen für sie relevant sind, um sich letztendlich für ein Unternehmen zu entscheiden. Ganz vorn dabei sind Themen wie Weiterbildung – welche Karriere- und Aufstiegschancen bestehen in dem Unternehmen, Arbeitsklima, Vergütung, aber auch das Image des Unternehmens ist von großer Bedeutung. Mehr als zwei Drittel wollen ihre Karriere im Mittelstand oder Großkonzern starten, sicherlich werden hier die größten Karriere- und Aufstiegschancen gesehen.

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Sehr häufig wird sich über den potentiellen Arbeitgeber bei Freunden/Bekannten informiert (über ein Drittel), danach folgen Hochschul-/Recruitingmessen oder Jobbörsen als genutzte Möglichkeiten.

Wie häufig nutzt du folgende Informationsquellen, um dich über potenzielle Arbeitgeber zu informieren?

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Work-Life Balance der Generation Y

Fragt man die MTP-Studenten nach Verantwortung, zeigt sich ganz klar, dass sie die Bereitschaft haben später in Ihren Job Verantwortung zu übernehmen.

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Wie sieht es aber mit dem Familienwunsch aus? Beziehungsweise mit der Vereinbarkeit Familie und Beruf? Von den ca. 80% die eine Familie gründen möchten, glauben 70% das dieser Wunsche mit einer 40h-Arbeitswoche vereinbar ist. Die anderen 30% denken dies nicht. Die Bedenken dafür sind zu wenig KiTa-Plätze, Schwierigkeit von Betreuungszeiten, zu wenig Zeit für die Kinder oder zu unflexible Arbeitszeiten.

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Des Weiteren ergab sich, dass sich über 80% flexible Arbeitszeitmodelle für ihr späteres Arbeitsleben wünschen.

Bei der Frage, ob es zukünftig noch eine klare Trennung von Arbeit und Beruf geben wird, antworteten 68% mit ja und 32% glauben dies nicht. Als Gründe gegen eine klare Trennung werden ständige Erreichbarkeit, immer höher werdende Flexibilität und die Digitalisierung genannt. Gerade mit Smartphones oder durch andere mobile Endgeräte werden die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit nicht mehr klar erkennbar sein.

Ein Job mit Perspektive und Vereinbarkeit mit Freizeit und Familie

Dies als Auszug von unserer diesjährigen Befragung an unsere Mitglieder. Es zeigt, wie sich einiges wandelt und anderes dennoch gleich bleibt. Letztendlich hoffen wir auf einen Job mit Perspektive, wünschen uns Familie und flexible Arbeitszeiten und denken, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit zukünftig etwas verschwimmen werden.

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Wollen Sie lernen wie man einfach mit Netigate Befragungen durchführen kann?