Warum 360-Grad-Feedback?

Kompetente und motivierte Führungskräfte sind ein elementarer Bestandteil Ihres Unternehmenserfolgs. Beim klassischen 360-Grad-Feedback werden Führungskräfte durch vier verschiedene Ebenen bewertet. So wird jede einzelne Führungskraft effizient darin unterstützt, sich ihrer Wirkung sowie ihrer Stärken und Schwächen bewusst zu werden und sich gezielt weiterzuentwickeln. Das 360-Grad-Feedback bietet einen breiten Überblick über die Qualitäten Ihrer Mitarbeiter und ist daher in vielen Organisationen zu einem Schlüsselinstrument in der Mitarbeiterzufriedenheit geworden.

Feedback nutzen. Entwicklung fördern!

Durch das ganzheitliche und differenzierte Feedback aus mehreren Perspektiven, können Stärken aufgedeckt und Schwächen identifiziert werden. Diese Stärken können gezielt eingesetzt und ausgebaut werden, während Schwächen verbessert und gegebenenfalls zu Stärken entwickelt werden können. Durch den Abgleich von Selbst- und Fremdeinschätzung wird der Führungskraft zu einer realistischen Einschätzung der eigenen Fähigkeiten verholfen. Eine 360-Grad-Auswertung kann hervorheben, ob in speziellen Bereichen zusätzliche Schulung benötigt werden und, ob Änderungen am Schulungsplan vorgenommen werden müssen.

So geht’s

Die Bewertung beim 360-Grad-Feedback basiert auf vier verschiedenen Ebenen. Befragt werden die übergeordnete Führungskraft – das heißt der/ die direkte Vorgesetzte – die Kollegen derselben Ebene, die unterstellten Mitarbeiter, sowie die Führungskraft selbst mittels einer Selbsteinschätzung. Das Konzept ist individuell anpassbar. So können je nach Zielsetzung einzelne Ebenen ergänzt (z.B. Kunden) oder weggelassen werden. Mögliche Themenbereiche, die mit dem 360-Grad-Feedback abgedeckt werden können, sind die Kommunikationsfähigkeit, das Verständnis für die Bedürfnisse der Mitarbeiter, die Kompetenzen im Arbeitsbereich und mehr. Es ist zusätzlich möglich, die Antworten mit Kommentarfeldern zu ergänzen, um so noch gezielter auf die einzelnen Bewertung eingehen zu können.

Wann ist der beste Zeitpunkt für ein 360-Grad-Feedback?

Es gibt eine Vielzahl von Theorien darüber, wo und wann es am besten ist, eine 360-Grad-Evaluierung durchzuführen. Es ist üblich, dass Unternehmen alle sechs Monate ein Entwicklungsgespräch führen, und dann gibt es oft ein 360-Grad-Feedback in Verbindung mit dem Gehaltsgespräch. Andere sind der Meinung, dass jeder davon profitiert, wenn kontinuierlich 360-Grad-Feedback genutzt wird. Vor allem neue Mitarbeiter profitieren von wiederholten Feedback-Gesprächen, da es ihre Entwicklung fördert. Häufigeres Feedback ermöglicht außerdem spezifische Fragen, die sich auf bestimmte Projekte, Kunden oder Vorfälle im Unternehmen beziehen. Wird nur einmal pro Jahr Feedback eingeholt, kann die Statistik verfälscht sein. Die Mitarbeiter befinden sich zu diesem Zeitpunkt eventuell in einer sehr guten oder schlechten Phase, was sich auf die Bewertung auswirkt. Kontinuierlich durchgeführtes Feedback mittels Pulsbefragungen, kann ein realistisches Gesamtbild schaffen.

Worauf Sie beim 360-Grad-Feedback achten müssen

Es ist kontraproduktiv, im 360-Grad-Feedback Fragen zu stellen, die verschiedene Mitarbeiter miteinander vergleichen. Selbst wenn das Feedback positiv ist, kann der wertende Ton schädlich sein. Diese Art von Fragen können zu Rivalität und mangelnder Motivation bei Ihrer Belegschaft führen. Vermeiden Sie vage, verallgemeinernde oder sexistische Fragen und Aussagen. Halten Sie sich an konkrete Fakten und stellen Sie Fragen in einem unvoreingenommenen Ton, um die richtigen Informationen zu erhalten.

Mit den Ergebnissen richtig umgehen

Um mit einer 360-Grad-Führungskräfte-Befragung nachhaltig positive Effekte zu erzielen, müssen Erkenntnisse offen besprochen, in den Kontext gesetzt und reflektiert werden. Nach Gruppen- und Einzelgesprächen sollten mit den Feedbackgebern sinnvolle Maßnahmen für das weitere Vorgehen abgeleitet werden. Nur so sehen Ihre Mitarbeiter, dass ihr Feedback wirklich ankommt und im Unternehmen etwas verändert wird.

 


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Wenn Sie sich Ihrer eigenen Stärken und Schwächen und der Ihrer Mitarbeiter nicht bewusst sind, ist es schwierig zu wissen, was für die Entwicklung des Unternehmens erforderlich ist. Mit Netigate erhalten Sie Zugang zu relevanten Informationen rund um 360-Grad-Befragungen.

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