Netigate-Studie zum Arbeitsalltag in Deutschland während der Corona-Pandemie

21. Dezember, 2020

Die Grenze zwischen Arbeits- und Privatleben verschwimmt

Frankfurt am Main, 17. Dezember 2020 – Netigate, einer der führenden europäischen Anbieter für Feedback-Management, hat im Herbst 1.000 Deutsche zu ihrem Arbeitsalltag, während der Corona-Krise, befragt. Ziel der Umfrage war es, aus den Ergebnissen Empfehlungen für Unternehmen, im Umgang mit mobilem Arbeiten, abzuleiten.

Bereits bevor das Wort „Corona“ in aller Munde war, galten Digitalisierung und mobiles Arbeiten als Trends der neuen Arbeitswelt. Der zwangsläufige Probelauf während der Krise zeigt, welche Chancen und Risiken tatsächlich damit einhergehen.

Gemäß einer aktuellen Netigate-Studie wird der Arbeitsalltag im Home-Office, während der Corona-Krise, von deutschen Arbeitnehmern*innen sehr geschätzt. Rund die Hälfte der Befragten war seit Beginn der Pandemie teilweise von zu Hause aus tätig; jeder Sechste sogar ausschließlich. 71 Prozent dieser Umfrageteilnehmer*innen geben an, gerne im Home-Office zu arbeiten.

Laut der Netigate-Umfrage haben 12 Prozent der Arbeitnehmer*innen das Gefühl, dass sich die Einstellung zum Home-Office seit der Corona-Pandemie verbessert hat. Die Meinungen zum mobilen Arbeiten unter Führungskräften gehen hingegen weiterhin stark auseinander. Diese verunsichert unter anderem die eingeschränkte Kontrolle über ihre Mitarbeiter*innen aus der Distanz. Etwa jede dritte Führungskraft ist nicht überzeugt, im Home-Office ausreichend über Vorgänge in der eigenen Abteilung informiert zu sein.

Abnahme sozialer Kontakte und Entgrenzung von Arbeits- und Privatleben

Die Ergebnisse der Netigate-Studie zeigen, dass die Arbeit im Home-Office trotz dieser Bedenken gut funktioniert. Die Umfrage verdeutlicht, dass besonders gerne solche Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten, die auch im Büro eher ein ruhiges Umfeld bevorzugen. Je drei Viertel der Arbeitnehmer*innen empfinden den (virtuellen) Kontakt mit Kolleg*innen als problemlos. Sie können konzentriert und effizient arbeiten und geben an, Zugang zu allen nötigen Arbeitsmaterialien zu haben.

 

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Quelle: Netigate 2020.

 

Der Balanceakt zwischen Arbeits- und Sozialleben gelingt hingegen seltener. Nur zwei von drei Arbeitnehmer*innen fällt es leicht, Arbeits- und Privatleben zu Hause voneinander abzugrenzen. Dennoch scheinen die Vorteile des mobilen Arbeitens in der persönlichen Wahrnehmung zu überwiegen. Für die Zukunft wünschen sich 63 Prozent der Arbeitnehmer*innen, mindestens teilweise im Home-Office arbeiten zu können.

 

Netigate-Umfrage_Arbeiten-von-zu-Hause-aus-Corona2

Quelle: Netigate 2020.

 

Die Zunahme des Arbeitens aus der Ferne seit Corona hat viele Unternehmen dazu veranlasst, das Arbeitsleben vor der Pandemie in Frage zu stellen. Die Meinungen zum mobilen Arbeiten gehen in der deutschen Wirtschaft auseinander. Hannes Ametsreiter, Geschäftsführer von Vodafone Deutschland & Unitymedia, spricht sich beispielsweise stark für „fluides Arbeiten“ aus. Kasper Rorsted hingegen, Vorstandsvorsitzender der Adidas AG, ist diesbezüglich deutlich skeptischer und bezeichnet Arbeiten als „eine soziale Sache“, gar als „Teamsport“. So wird der Arbeitsalltag in Deutschland neue flexible Arbeitsformen entwickeln, um sich an den Arbeitsplatz der Zukunft anzupassen.

 

Über diese Studie

Für die Panelstudie zum Arbeiten während der Corona-Pandemie beantworteten 1.000 zufällig ausgewählte Personen in Deutschland, zwischen dem 10. Und 18. November 2020, einen Online-Fragebogen von Netigate. Die Teilnehmer*innen waren zu 53 Prozent Männer und zu 47 Prozent Frauen. Alle Befragten waren zum Erhebungszeitpunkt in Voll- oder Teilzeit angestellt und verteilen sich auf ein breites Spektrum an Branchen.

 

Über Netigate

Netigate ist einer der führenden europäischen Anbieter webbasierter Lösungen für Online-Befragungen und Feedback-Management – vorrangig in den Bereichen Kundenbefragungen, Mitarbeiterfeedback und Marktforschung. Das SaaS Unternehmen wurde 2005 in Stockholm, Schweden gegründet und besitzt Niederlassungen in Frankfurt am Main und Oslo. Heute gehören internationale Unternehmen aller Größen und Branchen, wie Spotify, DB Schenker, Vodafone, Continental und EnBW, zum Kundenstamm von Netigate.

Um mehr über Netigate zu erfahren, besuchen Sie die Webseite www.netigate.net/de oder folgen Sie dem Unternehmen auf LinkedIn.

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Caroline Trossen Marketing Manager DACH
Caroline Trossen
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