Netigate Umfrage zum Arbeiten von zu Hause aus in Schweden

10. September, 2020

Flexibles Arbeiten als neue Normalität in Schweden

Frankfurt am Main, 10. September 2020 – Netigate, einer der führenden europäischen Anbieter für Feedback-Management, hat während des Sommers 1.500 Schweden nach ihrer Situation zum Arbeiten von zu Hause aus – in Zeiten der Corona-Krise – befragt. Ziel der Umfrage und ihrer Ergebnisse war es, schwedischen Unternehmen den Umgang mit der Situation des Home-Office zu erleichtern. Hinter der Studie stehen Prof. Stefan Tengblad (Universität Göteborg), Mårten Westberg (European Institute of Behavioral Analysis), Dr. Petri Kajonius (Lund Universität) und Sophie Hedestad (Netigate).

Klicken Sie hier, um die Zusammenfassung der Umfrage als PDF herunterzuladen.

 

Sophie Hedestad, Mårten Westberg, Stefan Tengblad, Petri Kajonius

v.l.n.r.: Prof. Stefan Tengblad, Sophie Hedestad, Mårten Westberg, Dr. Petri Kajonius. Quelle: Netigate

 

Schweden hat bei der Digitalisierung eine Vorreiterrolle übernommen. Im Jahr 2019 hatten 98 Prozent der Schweden zu Hause Zugang zum Internet. Dies kommt Schweden zugute, wenn es um das Arbeiten von zu Hause aus geht und kann ein Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt sein. Viele Menschen möchten – oder müssen – auch in Zukunft weiterhin von zu Hause aus arbeiten. Jedoch arbeiten viele Unternehmen heute noch auf der Grundlage eines Modells, das davon ausgeht, dass nur im Büro gearbeitet werden sollte.

Unternehmen können ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten lassen

Die Netigate Umfrage zeigt, dass die Produktivität beim Arbeiten von zu Hause aus zunimmt. 67 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an gerne Zuhause zu arbeiten und 81 Prozent gaben an, dass sie ihre Geschäftsziele erreicht haben. Weder Einkommen, Transport, noch familiäre Umstände scheinen Wohlbefinden und Arbeitszufriedenheit negativ zu beeinflussen. Personen jeden Alters scheinen gleich gut von zu Hause aus arbeiten zu können.

Die Zunahme der Arbeit aus der Ferne seit Corona hat viele Unternehmen dazu veranlasst, das Arbeitsleben vor der Pandemie in Frage zu stellen. Die Netigate-Umfrage verdeutlicht, dass bevorzugt von zu Hause aus gearbeitet wird, wenn sich konzentriert werden muss. Wird Kontakt mit Kollegen benötigt, wird hingegen im Büro gearbeitet. Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt. So hat das schwedische Arbeitsleben neue flexible Arbeitsformen entwickelt, um sich an den Arbeitsplatz der Zukunft anzupassen.

 

Über diese Studie

Es wurden 1.500 zufällig ausgewählte Personen in Schweden befragt, die während der Corona-Krise Voll- oder Teilzeit von zu Hause aus gearbeitet haben. Die Stichprobe ist landesweit repräsentativ. Es gibt eine gleichmäßige Verteilung von Geschlecht, geografischer Lage, Alter und Einkommensniveau. Von den befragten Personen antworteten 506 mit „ja“ auf die Frage, ob sie während der Corona-Krise von zu Hause aus gearbeitet haben. Diese 506 Personen mussten weitere 60 Fragen zu Wohn- und Familiensituation, Transport, Persönlichkeit und anderen Variablen wie Motivation, Produktivität, Anregungen beantworten.

 

Über Netigate

Netigate ist einer der führenden europäischen Anbieter webbasierter Lösungen für Online-Befragungen und Feedback-Management – vorrangig in den Bereichen Kundenbefragungen, Mitarbeiterfeedback und Marktforschung. Das SaaS Unternehmen wurde 2005 in Stockholm, Schweden gegründet und besitzt Niederlassungen in Frankfurt am Main und Oslo. Heute gehören internationale Unternehmen aller Größen und Branchen, wie Spotify, DB Schenker, Vodafone, Continental und EnBW, zum Kundenstamm von Netigate.

Um mehr über Netigate zu erfahren, besuchen Sie die Webseite www.netigate.net/de oder folgen Sie dem Unternehmen auf LinkedIn.

Presse & Medien

Caroline Trossen Pressekontakt
Caroline Trossen
caroline.trossen@netigate.de