Jeder Marketing-Manager kennt das Dilemma. Gerade am Ende des Monats will der Vorgesetzte Zahlen sehen. In welche Zielgruppe hat man Geld investiert? Wie stehen die Verkaufszahlen und welche Ausgaben haben sich gelohnt. Datenbasiertes Marketing ist besonders im Online Bereich unerlässlich. Trotzdem können Statistiken trügen. Eine Umfrage kann Einsichten liefern. Hier 5 Tipps, wie Sie eine erfolgreiche Marketing Umfrage starten, ohne sich in sinnlosen Statistiken zu verlieren.

marketing umfrage #1 – Sorgen Sie dafür das Ihre Fragen statistisch wertvoll sind

Seien Sie kritisch bezüglich Ihrer Fragestellung. Einen statistisch signifikanten Fragebogen zu erstellen, ist schwerer als man glaubt. Vermeiden Sie Fragen, die dem Teilnehmer eine Richtung vorgeben oder die spekulativ sind. Sollten Sie den Teilnehmer abwägen lassen, gehen Sie auf Nummer sicher, dass Sie logische Abstufungen vornehmen. Vermeiden Sie “Buzzwords” und Insiderbegriffe – seien Sie so klar wie möglich.

#2 – Holen Sie sich Unterstützung vom gesamten Team

Eine Umfrage kann strategische Entscheidungen nach sich ziehen. Holen Sie sich Einsichten vom gesamten Team, bevor Sie Ihr Projekt starten. So sammeln Sie wertvolles Feedback und bekommen die nötige Unterstützung um später Veränderungen in Gang zu setzen. Warnen Sie Ihren Vorgesetzten vor und begründen Sie Ihr Vorhaben. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass die Ergebnisse zu Unstimmigkeiten führen.

#3 – Die Reihenfolge ist entscheidend

Die Reihenfolge Ihrer Fragen ist entscheidend. Fragen Sie in einem ersten Schritt nach allen notwendigen demografischen Daten. Teilnehmer haben die Tendenz zum Ende der Befragung abzubrechen, diese Daten helfen Ihnen später auch solche Antworten zu zählen, die nicht die komplette Befragung ausgefüllt haben.

#4 – Was wird aus den Daten?

Die beste Marketing Umfrage ist wenig wert, wenn die erhobenen Daten nicht richtig verwendet werden. Ein Beispiel: Sie verschicken jedes Jahr eine Umfrage an dieselbe Zielgruppe. Versuchen Sie möglichst viele Fragen wiederzuverwenden, um einen Vergleich zu bekommen. Vielleicht planen Sie eine Follow-up Kampagne per E-Mail an bestimmte Kontakte. Nutzen Sie Daten klug, ansonsten lohnt sich das Investment nicht.

#5 – Mit den Konsequenzen rechnen

Gehen Sie verschiedene Szenarien durch. Welche Erkenntnisse kann Ihre Umfrage zutage bringen. Was ist das Worst-Case-Szenario. Oft erwartet man bereits eine bestimmte Reaktion in Hinblick auf das eigene Produkt oder Service Angebot. Wenn diese nicht eintrifft, kann die Frustration innerhalb des Teams groß sein – deshalb: Sorgen Sie für die richtigen Erwartungen!

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