Sie möchten in Ihrem Unternehmen eine Diversity-Befragung durchführen? Gute Idee! Doch Vorsicht: Diese wichtigen Punkte sollten Sie unbedingt beachten!

In den Vereinigten Staaten sind sie schon weit verbreitet: Diversity-Umfragen, die ein systematisches Bild von der Vielfalt der Geschlechter, Ethnien, Identitäten im Unternehmen liefern.

Mittlerweile sehen wir von Netigate als Feedback-Experten auch hierzulande ein steigendes Kunden-Interesse von an Mitarbeiterbefragungen zur Vielfalt bzw. Diversity.

Unternehmen möchten verstehen:

  • Wie „vielfältig“ ist unsere Belegschaft – gerade auch in Führungspositionen – aufgestellt?
  • In welchen Bereichen gibt es Handlungsbedarf für mehr Diversität und Gleichberechtigung?

Und ja: Diversität ist lebensnotwendig für ein Unternehmen. Dies zeigen zum Beispiel Studien wie das Diversitätsbarometer von Grant Thornton.

Doch wie bei so vielem gilt auch hier: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

Das gilt es bei Diversity-Befragungen zu beachten:

🚫 Nicht einfach amerikanische Umfragevorlagen für europäische Teilnehmer verwenden. Zu unterschiedlich sind die Rahmenbedingungen und der kulturelle Umgang mit diesem Thema.

🚫 Vorsicht, sensible Daten! Diversity-Befragungen berühren sehr persönliche Bereiche wie z.B. die geschlechtliche Identität eines Menschen.

Freiwilligkeit der Teilnahme sichern. Um auch rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, muss die Teilnahme an einer solchen Umfrage freiwillig sein. Aber: Gerade diese Freiwilligkeit ist in einem beruflichen Umfeld oft schwer zu garantieren. Schwierig! (Gute Informationen zu den rechtlichen Herausforderungen liefert dieser Beitrag von Kliemtblog)

Klare Zielsetzungen. Wofür die ganze Datensammlung von brisanten Daten? Oft ist der Sinn und Zweck einer Diversity-Umfrage unklar. Die Zielstellung sollte deshalb glasklar definiert sein.

Qualitative Ergebnisse bevorzugen. Toll, wenn man Zahlen zur Diversität erfassen kann. Dies geschieht in Umfragen über Multiple-Choice-Fragen. Doch: Wie stark geben die vorgegebenen Raster von möglichen Ausprägungen ein Bild über die wirkliche Diversität? Qualitative Fragestellungen, zum Beispiel als offene Textantworten, sind besser. Dies gibt den Befragten auch die Autonomie über den Grad ihrer Antworten.

Feinfühligkeit bewahren, inklusive Sprache verwenden. Eine gute Diversitäts-Befragung sollte vor allem eines sein – respekt- und würdevoll. Testen Sie deshalb Ihre Fragen mit einer kleineren Zielgruppe vorab. Verwenden Sie eine inklusive Sprache. Schon mit der (häufig unbeabsichtigt) falschen Formulierung einer Fragestellung können Sie sich viel Vertrauen bei den Umfrageteilnehmern verspielen.

Auf „spitzere“ Themenbereiche eingrenzen. Ein möglicher Ansatz besteht auch darin, die Umfrage auf Teilaspekte einzugrenzen. Zum Beispiel mit der Fragen zur Gleichberechtigung von Frauen am Arbeitsplatz.

Screenshot Diversity Befragung
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Bespiel-Fragebogen für eine Diversity-Umfrage

Und wenn’s eine Diversity-Umfrage sein soll: Wir haben uns einmal selbst an einem Beispiel-Fragebogen für Diversität ausprobiert, der „offener“ ist als die normalen Standards, die man so im Netz findet (Link führt zu einer Test-Version ohne Datenspeicherung).

Gerne erstellt unser Netigate Consulting-Team gemeinsam mit Ihnen auch Ihren individuellen Fragebogen für die Diversity-Befragung. Probieren Sie unser Umfrage Tool einfach kostenfrei aus (zum Testkonto), oder buchen Sie eine persönliche Demo (inklusive Feedback-Beratung) bei uns!